Rundreise durch Australien per Work & Travel – das spannende Abenteuer

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© Phillie Casablanca@flickr

Australien ist ein beliebtes Reiseziel und viele entscheiden sich sogar, gleich mehrere Monate auf dem vielseitigen Kontinent zu verbringen. Da bietet sich beispielsweise nach dem Abitur die Möglichkeit, als Au-pair-Kraft einige Monate in ein fremdes Land zu reisen. Eine andere besonders interessante Alternative ist die Reise durch Australien im Zuge eines Work & Travel Aufenthalts.

Offizielles

Doch bevor die Reise losgehen kann, gilt es allerlei Offizielles zu erledigen und den Aufenthalt gut zu planen. Alles beginnt bei den notwendigen Papieren. Denn ohne Visum ist der Traum vom Work & Travel Aufenthalt in Australien bereits am Flughafen zu Ende. Wer in Australien Arbeiten und Reisen möchte, benötigt daher das Working-Holiday-Visum, welches es erlaubt, bis zu zwölf Monate lang im Zielland Geld zu verdienen. Es wird empfohlen, sich einer Organisation anzuschließen, die bereits Erfahrung mit Work & Travel und ganz besonders mit dem Antrag von Visa gemacht hat.

Besser versichert sein

Agenturen stellen auch vor Ort einen Ansprechpartner bereit, falls es einmal Probleme gibt. Denn viele haben gewisse Bedenken, sich auf eigene Faust nach Australien zu begeben. Work & Travel Agenturen unterstützen nicht nur beim Antrag des Visums, sondern auch bei der Buchung des Flugs und bei der generellen Vorbereitung auf den mehrmonatigen Auslandsaufenthalt. Die ersten Übernachtungen können ebenso mitorganisiert werden wie die Mithilfe bei der Jobsuche. Besonders wichtig ist es zudem, über ein Versicherungspaket zu verfügen. Die Auslandskrankenversicherung ist da fast schon Pflicht. Sie sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden. Zudem kann es sehr sinnvoll sein, bei langen Aufenthalten einige Policen hinzuzubuchen: Eine Unfallversicherung für das Ausland sollte ebenso gewählt werden wie eine Haftpflichtpolice. Zudem sollten zahnärztliche Maßnahmen für den Fall der Fälle großzügig mitversichert werden – die Standard-Auslandskrankenversicherung bietet in diesem Zusammenhang zumeist nur schmerzstillende Maßnahmen an. Ferner sollte der Hausarzt noch einmal für Impfungen und einen Rundumcheck aufgesucht werden.

Geld im Gepäck

Wer diese Basismaßnahmen trifft, geht generell gut gerüstet auf die längere Reise. Wichtig ist es, finanzielle Reserven mitzunehmen. Denn es kann vor Ort spontan passieren, dass man als Reisender seinen derzeitigen Job direkt verliert. Auch kann es vorkommen, dass es etwas dauert, eine neue Tätigkeit zu finden. Das große Abenteuer beinhaltet also auch einige Risiken, die es im Vorfeld zu thematisieren gilt.

Die schlimmsten Jobs im Ausland

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Arbeiten im Ausland ist eine tolle Möglichkeit, einerseits die Reisekasse aufzubessern und andererseits die Sprache und Kultur des jeweiligen Landes (kennen-)zulernen. Jedoch kommen vor allem Jobs in Frage, die die Einheimischen nicht gern machen, weil sie hart und oft schlecht bezahlt sind. Wir stellen die schlimmsten Reisejobs vor.

Erntehelfer

Die Arbeit als Erntehelfer, im englischen Sprachraum bekannt als Fruitpicking, ist eine weit verbreitete Option ohne Vorkenntnisse im Ausland Geld zu verdienen. Besonders beliebt – da ganzjährig möglich – ist Fruitpicking bei jungen Leuten, die Work & Travel in Australien oder Neuseeland machen. Erntehelfer ziehen oft von einem Ort zum nächsten, je nach dem wo gerade Saison ist und sie gebraucht werden. Fruitpicking ist Knochenarbeit und die Löhne sind niedrig und oft davon abhängig, wie viele Körbe die Erntehelfer füllen. Noch dazu sind Sie permanent der Hitze sowie Insekten, Spinnen und Schlangen ausgesetzt.

Gastgewerbe

Mit ausreichenden Sprachkenntnissen praktisch überall möglich sind Jobs im Gastgewerbe. Hotels und Restaurants stellen gern Reisende zu Minimallöhnen ein, für die Einheimische nicht einmal aufstehen würden. Die Arbeit als Kellner/in, Küchen- oder Putzhilfe ist knochenhart und oft sitzen Ihnen die Vorgesetzten im Nacken. Seien Sie sich bewusst, dass Sie austauschbar sind und dementsprechend behandelt werden. Nichts für schwache Gemüter!

Arbeiten auf einem Fischerboot

Auf einem Fischerboot können Sie in kurzer Zeit viel Geld verdienen. Dafür ist die Arbeit sehr hart und teilweise gefährlich. 16-Stunden-Tage sind keine Seltenheit, die Wetterbedingungen sind oft schlecht und Sie sind für die Dauer Ihres Einsatzes – oft mehrere Wochen – komplett von der Außenwelt abgeschottet. Da müssen Sie gut mit sich selbst und der Crew auskommen können!

Promoter

Promoter werden häufig gesucht und das hat auch einen Grund: Es gibt wohl keinen frustrierenderen Reisejob. Als Promoter stehen Sie stundenlang in der Fußgängerzone und bewerben Produkte, die ihnen eigentlich egal sind. Passanten sind Promoter zutiefst verhasst, es sei denn, sie haben etwas zu verschenken. Bezahlt wird oft auf Provisionsbasis, das heißt, wenn Sie Pech haben, verdienen Sie gar nichts und haben am Ende des Tages Rückenschmerzen. Ein Job als Promoter ist nur geeignet für Leute, die gern reden und ein dickes Fell haben!

Animateur

Animateure kommen vor allem in Hotels und auf Kreuzfahrtschiffen, aber auch in Vergnügungsparks, Einkaufszentren oder auf Veranstaltungen zum Einsatz. Die Aufgabe jovialer, dauerlächelnder Animateure ist es, Menschen dazu zu bewegen Dinge zu tun, die sie normalerweise nicht tun würden. Gerade in Hotels und auf Kreuzfahrtschiffen haben sie dabei oft mit schreienden Kindern und deren überforderten Eltern, dauerbedröhnten Twentysomethings und phlegmatischen Rentnern zu tun.

Au-Pair

Ein neues Land kennenlernen, die Sprachkenntnisse verbessern und nebenbei ein bisschen Kinder hüten – so stellen sich junge Au-Pairs oft ihren Job vor. Doch nicht selten erwarten sie Wochenarbeitszeiten von über 40 Stunden, unerzogene Kinder und ein unordentliches Haus, das aufgeräumt und geputzt werden will – und das bei einen lächerlichen Monatsgehalt von umgerechnet 600 Euro oder weniger. Natürlich gibt es auch schöne Erlebnisse, doch ist es wie beim Glücksspiel: Sie wissen vorher nicht, in welche Familie sie kommen. Im Internet grassieren viele schlimme Horrorgeschichten von Au-Pairs, die es nicht so gut getroffen haben.

Was war Ihr schlimmster Auslandsjob? Hinterlassen Sie einen Kommentar!

Reisen und Arbeiten in Kanada

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Banff-Nationalpark © Claude Robillard@flickr

Kanada ist eines der beliebtesten Reiseziele, und nicht wenige träumen davon, einmal längere Zeit in dem nordamerikanischen Land zu verbringen. Im Gegensatz zum Nachbarland USA ist es in Kanda relativ einfach, für längere Zeit zu reisen und nebenbei zu arbeiten. Das Kulturaustauschprogramm International Experience Canada (IEC) ermöglicht deutschen Staatsbürgern zwischen 18 und 35 Jahren einen Reise- und Arbeitsaufenthalt in Kanada, der bis zu einem Jahr dauern kann. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten – wir sagen welche.

Working Holiday

Deutsche Staatsbürger, die ein Jahr lang durch Kanada reisen und ihren Aufenthalt mit Gelegenheitsjobs finanzieren möchten, können sich für das Working Holiday Visum bewerben. Die damit verbundene Arbeitserlaubnis gestattet den Teilnehmern die Arbeitsaufnahme bei einem beliebigen Arbeitgeber an einem beliebigen Ort in Kanada, ausgenommen sind lediglich Tätigkeiten in der Kinderbetreuung, an Schulen sowie im Gesundheitswesen. Solange die Arbeitserlaubnis gültig ist, gibt es keine zeitliche Beschränkung des Beschäftigungsverhältnisses. Jährlich stehen 4000 Plätze zur Verfügung, also früh bewerben!

Young Professionals-Programm

Für Hochschulabsolventen und Absolventen einer beruflichen Ausbildung, die Berufserfahrung in Kanada sammeln möchten, könnte das Young Professionals-Programm interessant sein, das jedes Jahr 400 Plätze vergibt. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein von einem kanadischen Arbeitgeber unterschriebenes Arbeitsangebot bzw. ein Arbeitsvertrag, der eine Tätigkeit in dem Berufsfeld der Bewerber vorsieht. Die Arbeitserlaubnis gilt nur für diesen Arbeitgeber und für maximal ein Jahr, ein Wechsel des Arbeitgebers ist nicht möglich. Für Tätigkeiten im Bereich der Kinderbetreuung, in Schulen sowie im Gesundheitswesen ist eine medizinische Untersuchung erforderlich.

International Co-op (Internship)

Studenten, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind, können für die Dauer von maximal 12 Monaten ein Praktikum in Kanada absolvieren. Die Konditionen für die Bewerbung um die jährlich 600 Plätze gleichen denen des Young Professionals-Programmes.

Bedingungen für die Teilnahme

  • Teilnehmer müssen deutsche Staatsbürger und zwischen 18 und 35 Jahre alt sein.
  • Die Programmgebühr für die Teilnahme in einer der Kategorien beträgt derzeit 110 Euro.
  • Die Teilnehmer sollten über gute englische bzw. französische Sprachkenntnisse verfügen.

Ausführlich Informationen zum Programm und Bewerbungsverfahren sowie Anträge finden Sie auf der Internetseite der Kanadischen Botschaft in Deutschland.

Digitale Nomaden – Arbeiten von Unterwegs

Eine Fahrradtour von Berlin nach Indien für einen guten Zweck und nebenbei arbeiten – was unvorstellbar klingt, ist durchaus machbar.

Das Projekt

Thomas Jakel, Geschäftsführer zweier Startups, fährt mit drei weiteren Mitstreitern die mehr als 10.000 Kilometer, um Spenden für den Bau von Trockentoiletten zu sammeln. Für die mehrmonatige Tour nimmt er keinen Urlaub. Um dennoch erreichbar zu sein, muss er sich das digitale Leben so organisieren, dass die wichtigsten Dinge erledigt werden können.

Die Herausforderung

Trotz sorgfältiger Organisation kommt oft alles ganz anders. Das fängt schon damit an, dass die Gruppe länger braucht, als eingeplant. Während sich in Europa fast überall Internet-Hotspots finden, ist die Situation in der Wüste Irans etwas schwieriger. Zu der schlechteren Verbindung kommt die Internetzensur. Doch Jakel weiß sich zu helfen und stellt fest: “Ich bin überrascht, wie gut die Kommunikation trotz der Einschränkungen funktioniert. [...] Wenn ich arbeite, bin ich in der Regel komplett fokussiert. Ablenkungen wie Mails, Skype, Facebook oder Telefon spielen keine Rolle. Meine Produktivität steigt.”
Mit welchen weiteren Herausforderungen sich Jakel konfrontiert sieht und wie er sich das digitale Arbeiten organisiert, können Sie hier lesen.

Work & Travel in Großbritannien

Viele junge Leute wünschen sich, einige Zeit in Großbritannien zu verbringen. Oft wollen sie nicht nur das Land kennenlernen und Arbeitserfahrung sammeln, sondern auch ihre Englischkenntnisse aufbessern. Eine Zahl an Organisationen bietet ihre Dienste bei der Jobsuche an. Doch was können Teilnehmer erwarten?

Work & Travel Programme

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© Metro Centric@flickr

Wer im Internet nach “Work & Travel in Großbritannien” sucht, stößt auf viele Organisationen, die solche Programme anbieten. Genau genommen entsprechen solche Angebote nicht den Kriterien von “Work and Travel”: Da Großbritannien Teil der EU ist, wird kein Working Holiday Visum benötigt wie etwa für Australien, Neuseeland und Kanada. Auch das Reisen beschränkt sich eher auf die freien Tage, denn für eine längere Auszeit sind die Löhne zu niedrig und die Lebenshaltungskosten zu hoch. Manche Organisationen nennen ihre Programme deshalb auch “Work and Study” oder “Bezahltes Praktikum”.

Kosten

Für die Vermittlung eines Jobs in der Hotel- oder Gastronomiebranche bezahlen Teilnehmer oft mehr als 650 €. Dafür werden sie vor Ort 6 Monate lang betreut und erhalten Hilfestellung bei der Jobsuche. Mit einem zusätzlichen zweiwöchigen Sprachkurs beläuft sich der Preis auf mindestens 1200 €, immerhin ist hier in der Regel die Unterkunft für die Dauer des Sprachkurses bereits inbegriffen. Die Organisationen werben damit, dass sie eine Jobgarantie bieten. Doch sollten sich Teilnehmer solcher Programme im Klaren darüber sein, dass sie lediglich Hilfsarbeiten leisten und in der Regel den gesetzlichen Mindestlohn von stündlich 4,98 £ (ab 18 Jahren) beziehungsweise 6,08 £ (ab 21 Jahren) bekommen. Nach Abzügen (ca. 25 Prozent) müssen davon die Kosten für die Unterkunft (etwa 60 bis 120 £), Lebensmittel, Transport und alles Weitere bezahlt werden.

Fazit

Wer über mindestens gute Englischkenntnisse verfügt und etwas Erfahrung mit der Jobsuche hat, kann einen Aufenthalt in Großbritannien problemlos selbst gestalten. So sind Interessierte auch nicht auf die von den Organisationen vermittelten Jobs in der Hotel- und Gastronomiebranche angewiesen, sondern können je nach Qualifikation und Arbeitserfahrung deutlich besser bezahlte Stellen finden. Idealerweise sollte die Arbeit vor der Abreise organisiert werden, denn die Lebenshaltungskosten in Großbritannien verschlingen während der Jobsuche vor Ort schnell das Reisebudget. Ob mit oder ohne Organisation – die Lebenshaltungskosten sind – besonders in London – enorm hoch und reichen oftmals gerade zur Deckung der Lebenshaltungskosten. Ein ausreichendes finanzielles Polster ist daher unbedingt zu empfehlen.

Haben Sie Erfahrung mit Work & Travel in Großbritannien? Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Work & Travel in Australien

Von einem Urlaub Down Under träumen viele. Das Land ist jedoch riesig und um es – sprichwörtlich – zu erfahren, brauchen Reisende viel Zeit. Eine tolle Möglichkeit das Land wirklich kennenzulernen, bietet das Working Holiday Visum. Junge Leute bis 30 können damit ein Jahr in Australien reisen und nebenbei mit Jobs die Reisekasse aufstocken.

Work & Travel mit einer Organisation

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Es gibt zahlreiche Organisationen, die bei der Planung des Work & Travel-Abenteuers behilflich sein können – natürlich gegen eine entsprechende Gebühr. Jungen Leuten, die noch nie allein im Ausland unterwegs waren, geben diese Work & Travel Programme anfangs eine gewisse Sicherheit. Sie bekommen Unterstützung von der Flugbuchung bis hin zur Beantragung einer australischen Steuernummer und lernen über die Organisation andere Backpacker kennen. Zwar gibt es oft einen Jobpool, eine Arbeit können Sie aber nicht vermitteln.

Work & Travel selbst organisieren

Wer bereits etwas Reiseerfahrung hat, kann alles problemlos selbst organisieren. Das Working Holiday Visum muss bis zum 30. Geburtstag beantragt werden, danach hat man ein Jahr Zeit um nach Australien einzureisen. Ab der Einreise nach Australien ist das Visum ein Jahr gültig. Die Beantragung geht ganz einfach über das Internet, eine Bestätigung erfolgt in der Regel ein Paar Stunden oder Tage später. Essentiell vor Reiseantritt ist eine Auslandskrankenversicherung, die Kosten sind mit 30-40 Euro im Monat jedoch moderat. Im Hostel vor Ort, das ebenfalls von zu Hause aus gebucht werden kann, gibt es viele erfahrene Backpacker die bei weiteren organisatorischen Fragen weiterhelfen können. Fast immer finden sich auch potentielle Reisepartner.

Das Work & Travel Abenteuer kann beginnen

Ausgestattet mit Steuernummer und Bankkonto kann die Jobsuche losgehen. Arbeit für Backpacker gibt es vor allem im Gastgewerbe und auf Farmen. Mit etwas Ausdauer, Phantasie und Glück sind auch echte Perlen dabei. Vor allem ausgebildete Handwerker haben in Australien gute Chancen, einen interessanten und gut bezahlten Job zu finden, jedoch dürfen Backpacker maximal sechs Monate bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein. Wenn sich gerade nichts findet, gibt es oft die Möglichkeit im jeweiligen Hostel gegen freie Unterkunft für 1-2 Stunden täglich einfache Hilfsarbeiten zu erledigen. Tipp: Die gezahlten Steuern können sich Backpacker gegen Ende des Aufenthaltes zurückholen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Visum auch um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Weitere Informationen zu Work & Travel in Australien finden Sie hier.

Wwoofing – Im Einklang mit der Natur

Wwoofing Egan Snow@flickr 300x240 Wwoofing – Im Einklang mit der Natur

© Egan Snow@flickr

Im Zuge des immer stärker wachsenden Wunsches, im Einklang mit der Natur zu leben, wurde die Idee des Wwoofing geboren. WWOOF steht für World-Wide Opportunities on Organic Farms. Freiwillige können auf ökologischen Höfen aushelfen und bekommen dafür freie Kost und Logis. Was 1971 in England begann, etablierte sich bald in ganz Europa. Heute nehmen mehr als 8.000 ökologische Bauernhöfe in 88 Ländern am Programm teil.

Preiswerte Art zu Reisen

Vor allem jüngere Menschen nutzen die Möglichkeiten des Netzwerkes WWOOF. Während eines längeren Work & Travel Aufenthaltes in Kanada, Australien oder Neuseeland lohnt es sich Wwoofing einmal auszuprobieren. Es ist eine preiswerte Methode zu reisen, da Kosten für Essen und Unterkunft eingespart werden. Doch vor allem lernen die Teilnehmer das Leben vor Ort kennen. Gearbeitet wird zusammen mit den Gastgebern und anderen Freiwilligen, auch die Mahlzeiten werden in der Regel gemeinschaftlich eingenommen. Ein gewisses Maß an Geselligkeit ist also vorausgesetzt.

Organisatorisches

Um eine Liste mit den teilnehmenden Höfen des jeweiligen Landes zu erhalten, wird eine Jahresgebühr entrichtet. Ein Höchstalter für die Teilnahme gibt es übrigens nicht. Viele Höfe nehmen sogar Familien mit Kindern auf. Es ist sinnvoll, sich rechtzeitig anzumelden, da es oft viele Interessenten gibt. Die Aufenthaltsdauer variiert zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten, die Arbeitszeiten sollten vorher abgeklärt werden. Der Versicherungsschutz für Unfälle bei einer Mitarbeit ist zumindest in Deutschland häufig über die Höfe gewährt, im Ausland ist das jedoch eher selten der Fall.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Arbeiten auf dem Schiff

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Arbeiten auf einem Luxusliner gehört zu den besonderen Arbeitsplätzen
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Wer eine Reise tut, der hat was zu erzählen” – so sagt der Volksmund, und es stimmt tatsächlich. Die Welt kennenzulernen, ob auf Geschäftsreise oder im Urlaub, macht nicht nur Spaß, sondern beschert auch neue Eindrücke und hilft, nette Menschen kennenzulernen. Nicht zuletzt deshalb nutzen immer mehr junge Leute die Gelegenheit, für eine bestimmte Zeit auf einem Schiff zu arbeiten.

Voraussetzungen für die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff

Ob Tonga oder Fiji, Moorea oder Vietnam – so phantasievoll unsere Assoziationen bei diesen klangvollen Namen auch sind – ein Job auf einem Luxusliner ist kein Freizeitvergnügen, sondern bedeutet mitunter harte Arbeit. Beste Chancen hat, wer bereits eine Ausbildung in der Tourismusbranche oder der Gastronomie nachweisen kann, da die meisten Arbeitskräfte im Service-Bereich gesucht werden. Mehrsprachigkeit ist ein weiteres Plus, vor allem Englisch wird in der Regel vorausgesetzt. Auch ein gepflegtes Äußeres und eine kommunikative, freundliche Persönlichkeit sind Grundvoraussetzungen, um sich erfolgreich für eine Kreuzfahrt bei einer der Reedereien bewerben zu können.

Harte Arbeit und tolle Eindrücke

Ein Job auf einem Kreuzfahrtschiff ist mit zahlreichen Umstellungen verbunden. Während die Gäste noch im Bett liegen, ist die Crew schon lange auf den Beinen – ganz nach dem Motto: Der Gast ist König. Interessenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie mit dem Kreuzfahrtschiff oft Wochen oder Monate unterwegs sind – eine tolle Möglichkeit, die schönsten Ecken dieser Welt kennenzulernen, aber auch eine lange Zeit, in der die Crewmitglieder fernab der Heimat sind. Die Eindrücke, die sie mitnehmen, werden sie jedoch ihr Leben lang begleiten.
Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff – eine tolle Möglichkeit die Welt zu sehen oder eher harte Arbeit in einem “schwimmenden Gefängnis“?

Freiwilligendienst im Ausland

Afrika Niger Niamey 4Cheungs@flickr 300x225 Freiwilligendienst im Ausland

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Mit einem Freiwilligendienst im Ausland können junge Leute die Wartezeit bis zum Studien- oder Ausbildungsbeginn überbrücken und nebenbei wertvolle Erfahrungen sammeln: Die Sprachkenntnisse werden verbessert, die soziale und interkulturelle Kompetenz gestärkt. Das Engagement kann darüber hinaus für die berufliche Laufbahn von Nutzen sein.

Welche Art von Freiwilligendienst?

Jungen Leuten, die sich für den Freiwilligendienst interessieren, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) sowie Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) werden vom Staat gefördert, Einsatzgebiete gibt es weltweit. Sowohl FSJ als auch FÖJ können als Praktikum anerkannt werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit über verschiedene Trägerorganisationen im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (EFD) gefördert zu werden. Die Dauer des Freiwilligendienstes beträgt in der Regel ein Jahr. Auf den Einsatz im Ausland werden Sie durch Seminare und Sprachkurse gut vorbereitet.

Voraussetzungen und Finanzierung für den Freiwilligendienst

Das Mindestalter für den Freiwilligendienst beträgt 16 Jahre, die Altershöchstgrenze ist je nach Förderung unterschiedlich und liegt bei etwa 25 bis 30 Jahren. Bei nicht volljährigen Interessenten müssen die Erziehungsberechtigten dem Auslandsaufenthalt zustimmen. Die Finanzierung sollten Sie vorher mit dem jeweiligen Träger abklären. Bei FSJ/FÖJ und EFD werden Reisekosten, notwendige Versicherungen sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung in der Regel erstattet. Zudem erhalten Sie ein Taschengeld, das jedoch je nach Träger und Einsatzland unterschiedlich ausfällt. Das Kindergeld wird weiter gezahlt.

Vermittlungsstellen für einen Auslandsaufenthalt

Wenn Sie sich für einen Freiwilligendienst im Ausland interessieren, ist die Bundesagentur für Arbeit eine gute Anlaufstelle. Hier erhalten Sie wichtige Informationen und weiterführende Adressen. Für das Freiwillige Soziale Jahr sind überwiegend karitative und gemeinnützige Träger zuständig, Einsatzstellen sind in der Regel soziale Einrichtungen. Der Europäische Freiwilligendienst wird von unterschiedlichen Institutionen angeboten. Die Bundesagentur für Arbeit kann Ihnen Träger nennen, über die ein EFD auch in den Bereichen Kultur oder Sport angeboten wird. Als Interessent für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr können Sie sich an Umweltorganisationen sowie land- und forstwirtschaftliche Ämter wenden. Die Einsatzfelder im ökologischen Bereich sind sehr breit gefächert und reichen von Projekten in der Landwirtschaft bis zum Tier- und Artenschutz.

Working Holiday Visa gewinnen

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© Tourism Queensland

Australien ist das Traumreiseziel vieler junger Leute, die nach der Schule oder dem Studium Lebenserfahrungen sammeln und ihr Englisch verbessern wollen. Im Rahmen des Gewinnspiels Australien…wir kommen verlosen Tourism Australia und ausgewählte australische Bundesstaaten bis zum 12. Juni sechs Working Holiday Visa mit dazugehörigen Traumjobs.

Ob als Riff Guide am Great Barrier Reef, auf einer Farm in den Flinders Ranges oder in einem Conservation Centre an der Great Ocean Road – bis zu drei Monaten können die Gewinner in ihrem Traumjob an den schönsten Orten Australiens arbeiten. Der Clou: Sie dürfen jeweils eine Begleitung mit auf die Reise nehmen und vor oder nach getaner Arbeit Australien gemeinsam bereisen.

Jährlich zieht es mehr als 12.000 Deutsche zum Reisen und Arbeiten nach Down Under. Mit dem Working Holiday Visum können junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren für bis zu zwölf Monate in Australien arbeiten. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Visum um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Teilnehmen können Deutsche zwischen 18 und 30 Jahren. Einzelheiten zu Jobs und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.